Die Metallographie ist ein Wissenschaftsbereich, der sich mit der Untersuchung der Struktur von Metallen und Legierungen befasst und eine große Bedeutung für die Qualitätskontrolle von Materialien sowie für wissenschaftliche Forschungen hat. Um präzise mikrostrukturelle Analysen durchzuführen, sind geeignete Verbrauchsmaterialien erforderlich, die eine hohe Qualität der Probenpräparation gewährleisten. Im Folgenden erklären wir, welche Materialien für diese Analysen benötigt werden.
Welche Materialien werden für metallographische Analysen benötigt?
Zur Probenvorbereitung werden Trennmaschinen verwendet, die ein präzises Schneiden von Metallen und Legierungen ermöglichen. Die Trennscheiben können diamant- oder korund basiert sein und sollten an das zu bearbeitende Material angepasst werden. Ebenso wichtig ist der Einsatz von Kühlmitteln und Schmierflüssigkeiten, die die Wärmeentwicklung minimieren und mechanische Beschädigungen der Probe reduzieren.
Für das Einbetten der Proben werden Pressen und Einbettmassen verwendet, die entweder wärmehärtend – wie Epoxid-, Acryl- oder Phenolharze – oder kalt aushärtend sein können. Zur Anwendung dieser Harze werden spezielle Einbettformen genutzt.
Das Schleifen und Polieren der Proben erfolgt mit Schleif-Poliermaschinen, die eine exakte Vorbereitung der Probenoberfläche für die Analyse ermöglichen. Beim Schleifen kommen Schleifpapiere mit unterschiedlichen Körnungen zum Einsatz – von sehr grob bis extrem fein –, um eine schrittweise Glättung der Oberfläche zu erzielen. Für fortgeschrittene Methoden werden Diamant- oder Oxid Schleifscheiben verwendet, während Kühlflüssigkeiten die Temperaturkontrolle beim Schleifen gewährleisten.
Das Polieren erfolgt mit Diamantpasten und -suspensionen in verschiedenen Körnungen, um eine perfekt glatte Oberfläche zu erzielen. Aluminiumoxid und Siliziumoxid werden für die Endbearbeitung eingesetzt, und der gesamte Prozess findet auf Poliertüchern statt, die je nach bevorzugter Poliertechnik aus Filz, Samt oder synthetischen Materialien bestehen können.
Wofür werden Neutralisationsmittel verwendet?
Zur Sichtbarmachung der Mikrostruktur von Metallen werden geeignete Ätzmittel eingesetzt – Säure- oder Alkali Lösungen wie Nital, Kalling oder Picral. Um den Ätzprozess abzuschließen, sind Neutralisationsmittel erforderlich.
Die mikroskopische Analyse erfordert Kontrastmittel, die sowohl bei chemischen als auch bei elektrochemischen Ätzmethoden verwendet werden können. Zusätzlich werden in der Lichtmikroskopie Immersionsöle genutzt, um die Bildqualität zu verbessern.
Die richtige Auswahl an Geräten und Verbrauchsmaterialien in der Metallographie ist entscheidend für zuverlässige mikrostrukturelle Untersuchungsergebnisse. Bei Endo-Tech bieten wir eine breite Palette professioneller Trennmaschinen, Pressen, Schleif-Poliermaschinen, Verbrauchsmaterialien und Mikroskope an, die höchsten Qualitätsstandards entsprechen.
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